DRUCKEN

Newsletter 01/2020


up

14. Symposium Integrierte Versorgung

Save-the-Date
14. Symposium CCIV
„Sinn oder Unsinn von Anreizsystemen“

Am 02. Dezember 2020 findet im Haus der sozialen Sicherheit in Wien das diesjährige Symposium des Competence Center Integrierte Versorgung statt.

Freuen Sie sich auf ein spannendes Programm, welches den Bogen über Verhaltensforschung und Grundlagen der Verhaltenssteuerung, die Ansätze im Gesundheitswesen mit besonderem Augenmerk auf Nudging hin zu aktuellen Erfahrungsberichten zur Umsetzung in der Praxis spannt.

Selbstverständlich sind wir uns der aktuellen Situation rund um die Ausbreitung des Coronavirus bewusst. Daher erfolgt das Save-the-Date unter der Annahme, dass sämtliche Verordnungen und Maßnahmen hinsichtlich öffentlicher Veranstaltungen sowie die Reisebeschränkungen bis dahin wieder aufgehoben sind.

Für weitere Informationen steht Ihnen das Tagungsbüro (office.cciv@oegk.at) gerne zur Verfügung. Auch auf der CCIV-Website finden Sie laufend Aktualisierungen zum Programm.  Anmeldungen sind ab sofort möglich

up

Symposiumsdaten

Datum und Uhrzeit
02.12.2020
8:30-17:00 Uhr

Veranstaltungsort:

Haus der Sozialen Sicherheit
Dachverband der Österreichischen Sozialversicherungsträger
3. Kundmanngasse 21

Öffentliche Verkehrsmittel
U-Bahn: U3 – Rochusmarkt
Bus: 4A – Rochusmarkt oder Geusaugasse

Tagungsbüro
Mag.a Isabella Guzi, BA
Competence Center Integrierte Versorgung
Österreichische Gesundheitskasse
10., Wienerbergstraße 15-19
 office.cciv@oegk.at

Tagungsgebühr
25 Euro

up

Multimorbidität: Folder „Schmerztherapie im Alter“

Im Rahmen der Arbeiten rund um ein geriatrisches Assessment für die Primärversorgung („CCIV-Assessment“) inkl. weiterführender Pfade für Diagnostik und Behandlung wurde vom CCIV in Zusammenarbeit mit österreichischen Schmerzspezialistinnen und -spezialisten der Folder „Schmerztherapie im Alter“ herausgegeben.

Die Pfade geben – ausgehend von einem Schmerzassessment, wie zum Beispiel der Visuellen Analogskala oder der Verbalen Ratingskala – Empfehlungen zur Therapie von akuten und chronischen Schmerzpatientinnen und -patienten. Darüber hinaus enthalten sie wichtige Hinweise zu Wechselwirkungen und Dosisanpassungen bei Organdysfunktionen. Zielgruppe für den Folder sind niedergelassene Ärztinnen/Ärzte in der hausärztlichen Praxis, denen er als Servicetool zur Verfügung gestellt werden soll.

Der Schmerzfolder wurde von nachstehenden Fachgesellschaften endorsed:

ÖGAM (Österreichische Gesellschaft für Allgemein- und Familienmedizin)

ÖGGG (Österreichische Gesellschaft für Geriatrie und Gerontologie) und

ÖSG (Österreichische Schmerzgesellschaft)

Im von der ÖSG als Ausgabe 1b/2020 der Schmerznachrichten publizierten Positionspapier „Schmerzen, Schmerzerfassung und Schmerztherapie im Alter: Besonderheiten und Empfehlungen“ wird auch das Basisschema aus dem Folder „Schmerztherapie im Alter“ zitiert und abgebildet.

Aktuell wird der Folder einem Österreich-weiten Praxistest bei niedergelassenen Allgemeinmedizinerinnen/-medizinern (n=500) unterzogen, im Rahmen dessen seine Handhabbarkeit und Praxistauglichkeit erhoben werden soll.

Die Österreich-weite Verteilung an niedergelassene Hausärztinnen/-ärzte mit Kassenvertrag ist für Herbst 2020 geplant.

Vorgestellt wurde der Folder bereits i.R. der letzten Ausgabe der Schmerznachrichten (Nr. 2/2020), wo er einer Teilauflage auch als Beilage beigelegt war.

  Schmerztherapie im Alter

 

Bei Interesse kann der Folder unter www.sozialversicherung.at/pfade_schmerz abgerufen werden.

up

Multimorbidität: CCIV-Assessment – weiterführende Pfade für die Dimensionen Stimmungslage/Depressio und Ernährung

Ausgehend von einem auffälligen geriatrischen Assessment („CCIV-Assessment“, welches bereits 2017/18 zusammengestellt und in der Praxis erfolgreich getestet wurde) werden die Arbeiten rund um weiterführende Pfade für Diagnostik und Behandlung fortgesetzt.
Nachdem bereits Pfade für die Gesundheitsdimensionen Schmerz und Kognition/Demenz erarbeitet wurden, werden in diesem Jahr in Kooperation mit der Medizinischen Universität Wien (Univ.-Prof.in Dr.in Anita Rieder, Univ.-Prof. Dr. Andreas Sönnichsen) Pfade für Stimmungslage/Depressio (ausgehend von einer auffälligen GDS-4 (geriatric depression scale) erarbeitet. Weiters werden in Kooperation mit der Medizinischen Universität Graz (Univ.-Prof.in Dr.in Regina Roller-Wirnsberger) Pfade für Ernährung – ausgehend von einem auffälligen MNA-SF® (Mini Nutritional Assessment-Short Form) erarbeitet. Die Pfade für Schmerz und Kognition/Demenz werden 2020 im Rahmen von quantitativen Befragungen hinsichtlich ihrer Praktikabilität bei Hausärztinnen/-ärzte getestet.
Über den aktuellen Stand dieser Arbeiten werden wir Sie an dieser Stelle auf dem Laufenden halten.

up

Multimorbidität: EPH 2020

Die 12. European Public Health Conference fand vom 20. bis 23. November 2019 in Marseille, Frankreich statt. Das CCIV war mit einem Poster zum Thema „Multidimensional assessment for patients with multimorbidity in primary care – first practice test” (Autoren: C. Trischak, G. Gredinger, S. Reitter-Pfoertner) vertreten. 

Multidimensional assessment for patients with multimorbidity in primary care – first practice test

 

up

Chronische Herzinsuffizienz: Folder „Chronische Herzinsuffizienz“ – elektronische Variante

Gemeinsam mit der SVC wurde eine elektronische (navigierbare) Variante des
Folders „Chronische Herzinsuffizienz“ entwickelt. In einem 2019 durchgeführten
Österreich-weiten Praxistest bei Allgemeinmedizinerinnen/-medizinern wurde das Tool als  nützlich und praktikabel bewertet.

Der Folder steht in navigierbarer Form unter www.sozialversicherung.at/pfade_hi zur Verfügung.

„Chronische Herzinsuffizienz“ – elektronische Variante

 

 

 

 

up

Chronische Herzinsuffizienz: Rahmenkonzept

Das CCIV arbeitet seit 2019 an einem (Rahmen-)Konzept für ein Österreich-weit einheitliches Disease Management für Patientinnen/Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz. Die Arbeiten erfolgen unter Beachtung der Erfahrungen und Zeitpläne der bestehenden Pilotprojekte mit SV-Beteiligung sowie auf Basis der Bausteine, die vom CCIV in Abstimmung mit der Arbeitsgruppe Herzinsuffizienz der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft (ÖKG) im Jahr 2018 erarbeitet wurden. Die Arbeiten sind auf 3 Jahre ausgelegt und gliedern sich inhaltlich in mehrere Teilkonzepte. Einzelne Inhalte/Teilkonzepte werden auf Basis entsprechender Vorarbeiten des CCIV – mit/durch externe Organisationen mit entsprechender Expertise erarbeitet. Bereits 2019 wurde das Medizinische Teilkonzept erarbeitet. Nachfolgend sind die weiteren bis dato beauftragen Teilkonzepte/Inhalte jeweils mit Nennung der involvierten externen Institution gelistet:

Teilkonzept „Empowerment von Menschen mit chronischer Herzinsuffizienz in Österreich“

            FH Joanneum GesmbH, Institut für Gesundheits- und Tourismusmanagement

Teilkonzept „Fortbildung/Schulung für Gesundheitsberufe“

            FH OÖ Forschungs & Entwicklungs GmbH, Center of Life Long Learning

Teilkonzept „Qualitäts- und Risikomanagement“

            UMIT-Private Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik

Teilkonzept „Evaluation“

            EPIG GmbH, Entwicklungs- und Planungsinstitut für Gesundheit

Projekt „Barrieren und Motivatoren im Zusammenhang mit der Verwendung von Telemonitoring durch Patientinnen/Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz“

            TU Wien, Fakultät für Informatik, Human Computer Interaction Group

up

Chronische Herzinsuffizienz: Informationsveranstaltung

Eine Präsentation der ersten Ergebnisse aus den bisherigen Arbeiten ist im Rahmen einer Infoveranstaltung, die am 11.11.2020 unter dem Titel „Vernetzte Herzen schlagen länger!“ im Haus der sozialen Sicherheit in Wien stattfinden wird, geplant.

up

Therapeutische Versorgung von Kindern und Jugendlichen in
Österreich

Aktuelles zur Unterstützung der Angebotsplanung für die ausgewählten Bereiche der Physio-, Ergo- und logopädischen Therapie sowie der weitere Psychotherapie

up

Therapeutische Versorgung von Kindern und Jugendlichen in
Österreich: Bisherige Unternehmungen im Rahmen der Projektinitiative

Der seinerzeitige Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger nunmehr Dachverband der Sozialversicherungsträger - DVSV setzt sich gemeinsam mit dem CCIV zum Ziel, fundierte Grundlagen für eine Angebotsplanung in den gegenständlichen Bereichen zu erarbeiten, um seinem Bekenntnis zur Stärkung der Kinder- und Jugendgesundheit nachzukommen.

Die LEICON Gruppe in der NÖGKK wurde mit dem Aufbau einer weitestgehend vollständigen Datenbasis über Leistungen im Bereich der gegenständlichen funktionellen Therapien und der Therapien für psychische Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen beauftragt.

2018 startete ein Kooperationsprojekt mit der Gesundheit Österreich GmbH (GÖG), das sich mit den „Grundlagen einer Angebotsplanung hinsichtlich der Versorgung von Kindern und Jugendlichen in den ausgewählten Bereichen der Ergotherapie, Physiotherapie, Logopädie und Psychotherapie in Österreich“ befasste. In einem ersten Schritt wurde eine systematische Literaturanalyse durchgeführt, um weitreichende Informationen zu diesem Thema aus den letzten Jahren zusammenzutragen und auf bestehendem Wissen aufzusetzen. Ein Zwischenschritt zu den ausgewählten Bereichen erfolgte im Rahmen einer ausführlichen Diskussion in einem eintägigen Experten-Workshop mit insgesamt 18 einschlägigen Fachleuten aus dem gesamten Bundesgebiet. Ausgehend von den bisherigen Ergebnissen des ersten Projektteils wurden in einem zweiten Schritt mit auf Verwendbarkeit geprüften Datengrundlagen Modellrechnungen anhand unterschiedlicher Szenarien angestellt

up

Therapeutische Versorgung von Kindern und Jugendlichen in
Österreich: Aktueller Stand

Im Mai 2020 erfolgte die Veröffentlichung eines Ergebnisberichts auf der Homepage der Gesundheit Österreich GmbH unter folgendem Link: Gesundheit Österreich GmBH_Ergebnisbericht_Kindertherapien.pdf.

Die Inhalte geben einen umfassenden Überblick über den IST-Stand der Versorgung. Ins Visier wurde die Prävalenz von Entwicklungsstörungen/-beeinträchtigungen genommen. Die Literaturrecherche zeigte, dass die wenigen Studien im deutschspracheigen Raum sehr breitgefächerte Prävalenzangaben aufweisen, sodass eine Abschätzung des Gesamtbedarfs nicht ausreichend erscheint.

Der Anregung, die Weiterentwicklung der Datengrundlage rund um das Therapie- und Leistungsgeschehen einer ergänzenden Betrachtung zu unterziehen, wurde bereits Folge geleistet. Ein ausgewähltes Projektteam erarbeitete ein sogenanntes Vorgehensmodell, das all die gewonnenen Erkenntnisse in Hinblick auf eine trägerübergreifende Umsetzung berücksichtigt. Neben gesamthaften Unternehmungen, wie die Harmonisierung von Abrechnungsmodellen die von Seiten der Sozialversicherung ebenso erstrebenswert ist, bauen die Maßnahmen im Vorgehensmodell für die Jahre 2020 und 2021 auf zwei wesentlichen Eckpfeilern einer soliden Angebotsplanung auf. Einerseits erfolgt eine Erweiterung bzw. Anreicherung um regionale und versorgungsrelevante Details und Besonderheiten. Andererseits soll die Festlegung von Planungsrichtwerten auf Basis der Modellrechnungen anhand eines für adäquat erachtenden Szenarios nunmehr zu einer Realisierung der übergeordneten Zielsetzung, die Sachleistungsversorgung in den einschlägigen Bereichen auszubauen führen.

up

Kundenzufriedenheitsumfrage Serviceline 2019 

Die kostenlosen Servicelines für das Brustkrebs-Früherkennungsprogramms (0800 500 181) sowie für die Vorsorgeuntersuchung („Gesundheits-Check“) (0800 501 522), die von der ITSV betrieben werden, führen nach jedem Telefongespräch optional eine telefonische Kundenzufriedenheitsumfrage durch. Dabei werden alle Anruferinnen und Anrufer vor Gesprächsbeginn durch eine Tonbandansage auf die Möglichkeit der Teilnahme an der Kundenzufriedenheitsmessung hingewiesen. Nach dem Gespräch werden interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern folgende Fragen gestellt:

  • Wurden Sie freundlich betreut? 
  • Wurde Ihr Anliegen kompetent bearbeitet?
  • Wie zufrieden waren Sie mit der Lösung?
  • Wie zufrieden waren Sie mit der Erledigungsdauer?

Die Ergebnisse der Umfrage sind sehr erfreulich:

Freundlichkeit: 99% (Serviceline BKFP) bzw. 97% (Serviceline Gesundheits-Check) der Anruferinnen und Anrufer sind mit der Freundlichkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sehr zufrieden oder zufrieden.

Kompetenz: 98% (Serviceline BKFP) bzw. 96% (Serviceline Gesundheits-Check) der Anruferinnen und Anrufer gaben an, dass sie mit der Kompetenz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BKFP-Serviceline sehr zufrieden oder zufrieden waren.

Art der Lösung und Erledigungsdauer: Auch dieses Ergebnis liegt mit 97% (Serviceline BKFP)  bzw. 92% (Serviceline Gesundheits-Check) positiver Wahrnehmung in einem ausgezeichneten Bereich. 

up

Neu: Rückruffunktion BKFP-Serviceline (0800 500 181) und VU-Serviceline (0800 501 522)

Mit August 2020 ist die Einrichtung einer Rückruffunktion für die Serviceline des Brustkrebs-Früherkennungsprogramms (0800 500 181) sowie der Vorsorgeuntersuchung (0800 501 522)  geplant. Mit Hilfe der Rückruffunktion wird der Anruferin/dem Anrufer ein Rückruf angeboten, wenn diese/dieser eine Telefonnummer mitschickt und bereits zwei Minuten in der Warteschleife verbracht hat. Der Anruferin/dem Anrufer wird dann via Tonbandansage die Option eines Rückrufes binnen 24h angeboten.

up

Neu: Rückruffunktion BKFP-Serviceline: EU-TOPIA

EU-Topia Logo Der vierte und letzte Workshop des EU-weiten Projektes EU-TOPIA („Towards improved screening for breast, cervical and colorectal cancer in all of Europe“) fand von 13.-14. Jänner 2020 in Brüssel, Belgien statt. Das CCIV war durch Priv.-Doz.in Dr.in Sylvia Reitter-Pfoertner und Mag. Dr. Gerald Gredinger, MA vertreten. Inhaltlich beschäftigte sich der diesjährige Workshop mit der Erstellung bzw. Ableitung von „Roadmaps“ zur Überwindung der i.R. der Vorarbeiten identifizierten Barrieren für die Implementierung nationaler Screeningprogramme.